Jul 25, 2017 Last Updated 10:10 AM, Dec 12, 2016

Wie funktionierte Swap 4175?

Die BAWAG P.S.K. übernahm das Zinsrisiko für die Frankenanleihe bis zum sogenannten „Strike“ bei einem Kurs von 1,54 zum...

Gibt es noch Chancen auf einen Vergleich?

Die BAWAG P.S.K.  ist weiterhin an einer außergerichtlichen Einigung mit der Stadt Linz interessiert, aber auch  – wenn ...

Worum geht es beim Swap 4175?

Die Stadt Linz hatte 2005 eine Anleihe in CHF in der Höhe von 195 Mio. begeben und musste halbjährlich für diesen Betrag...

Hatte die Stadt Linz die Möglichkeit, aus dem Swap…

Ja, die Stadt Linz hatte zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, auf die Marktentwicklung zu reagieren. Die Stadt Linz ist z...

Wieso wurde Bürgermeister Klaus Luger als Partei g…

Der Stadt Linz wurde vom Gericht aufgetragen,  Dokumente vorzulegen. Konkret handelt es sich  um Aufsichtsratsprotokolle...

Wie hoch sind die Kosten für das Verfahren?

Im Zivilverfahren verursacht ein Prozesstag von neun Stunden für BAWAG P.S.K. und die Stadt Linz jeweils tarifliche Kost...

Wurde der Swap 4175 gültig abgeschlossen?

Ja, es lag bei Abschluss des Swap 4175 ein für solche Geschäfte erforderlicher und gültiger Gemeinderatsbeschluss aus de...

Was geschah nach dem Abschluss?

Nach anfänglicher positiver Entwicklung, aus der der Stadt Linz CHF-Erträge aus dem Swap 4175 zugeflossen sind (in den J...

Warum dauert das Verfahren so lange?

Die Stadt Linz hat mit zahlreichen Fristerstreckungsanträgen, sowie Ablehnungsanträgen gegen Laienrichter und Sachverstä...

Was ist die Aufgabe des Sonder-Kontrollausschusses…

Im Mai 2011 wurde von der Stadt Linz ein eigener Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der politischen Verantwortlichkei...

Wieso wurde die Stadt Linz aufgefordert, Aufsichtsratsprotokolle der Immobilien Linz GmbH vorzulegen?

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"Das höchste Bankprodukt das ich kenne, ist ein Bausparvertrag oder ein Sparbuch", so verantwortete sich  Johann Mayr Ende September 2013 als Zeuge vor dem Handelsgericht Wien. Johann Mayr war rund zehn Jahre lang Linzer Finanzstadtrat, studierte unter anderem an der London School of Economics und an der Emory Business School. Johann Mayr war auch Aufsichtsratsvorsitzender der Immobilien Linz GmbH (ILG), einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Stadt Linz. Auch die ILG hatte mehrere Swap-Geschäfte abgeschlossen, die im Aufsichtsrat diskutiert wurden. Anhand der Aufsichtsratsprotokolle könnte man also nachvollziehen, ob Mayr tatsächlich jedes Verständnis für Finanzprodukte fehlte, die komplexer sind als ein Bausparer. Am 7.11.2008 wurde die Swap-Thematik (insbesondere Bewertungen) im Aufsichtsrat der ILG im Detail diskutiert. Sollte sich herausstellen, dass Mayr sich im ILG-Aufsichtsrat sehr wohl sachkundig zu den Swap-Geschäften geäußert hat, steht der Verdacht der falschen Zeugenaussage vor dem Handelsgericht Wien im Raum. Bis jetzt ist die Stadt Linz der Aufforderung zur Vorlage der ILG-Aufsichtsratsprotokolle von Richter Pablik allerdings nicht nachgekommen.

Letzte Änderung am Mittwoch, 19 November 2014 10:57