Jun 26, 2017 Last Updated 10:10 AM, Dec 12, 2016

Wieso wurde die Stadt Linz aufgefordert, Aufsichts…

"Das höchste Bankprodukt das ich kenne, ist ein Bausparvertrag oder ein Sparbuch", so verantwortete sich  Johann Mayr En...

Wieso wurde Bürgermeister Klaus Luger als Partei g…

Der Stadt Linz wurde vom Gericht aufgetragen,  Dokumente vorzulegen. Konkret handelt es sich  um Aufsichtsratsprotokolle...

Hat die Stadt Linz nur einen Swap abgeschlossen?

Der gerichtsanhängige Swap 4175 war nicht das erste und einzige Finanztermingeschäft der Stadt Linz. Im September 2006 -...

Hat die Stadt Linz den Swap nicht verstanden?

Die wechselseitigen Zahlungsverpflichtungen aus dem Swap 4175 konnten zu jedem Zeitpunkt für jedes Kursniveau errechnet ...

Was ist die Aufgabe des Sonder-Kontrollausschusses…

Im Mai 2011 wurde von der Stadt Linz ein eigener Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der politischen Verantwortlichkei...

Warum sind die anfallenden Zinsen auf die Schadens…

Die gesetzlichen Verzugszinsen betragen acht Prozent. Bei einer Schadenssumme von 417,7 Millionen Euro fallen demnach je...

War der Swap 4175 ein marktübliches Geschäft?

Das streitgegenständliche Swap-Geschäft mit der Stadt Linz ist ein marktübliches Geschäft. Die Stadt Linz hat vor Auftr...

Warum entschlägt sich der ehemalige Finanzdirektor…

Die Stadt Linz führt seit Februar 2012 ein Disziplinarverfahren gegen Werner Penn wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Doku...

Wie funktionierte Swap 4175?

Die BAWAG P.S.K. übernahm das Zinsrisiko für die Frankenanleihe bis zum sogenannten „Strike“ bei einem Kurs von 1,54 zum...

Hatte die Stadt Linz die Möglichkeit, aus dem Swap…

Ja, die Stadt Linz hatte zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, auf die Marktentwicklung zu reagieren. Die Stadt Linz ist z...

MMag. Dr. Johann Mayr

Freigegeben in Personen

Dr. Mayr war von November 2003 bis September 2013 Finanzstadtrat und Mitglied des Stadtsenats der Stadt Linz. Als Vorgesetzter von Mag. Penn hat Dr. Mayr den Abschluss des Swap 4175 ausdrücklich genehmigt; ihm wurde von Mag. Penn über die von der Stadt Linz abgeschlossenen Finanzderivate regelmäßig berichtet.

Im Zuge der Finanzkrise wurde auch Dr. Mayr über Restrukturierungs- und Ausstiegsangebote der BAWAG P.S.K. informiert und war auch persönlich in Gespräche eingebunden.

Dr. Mayr wurde mit einem Schreiben der BAWAG P.S.K. vom 11.11.2008, ausdrücklich auf den damals negativen Marktwert des Swap 4175 von EUR 62 Mio hingewiesen.  Dr. Mayr wusste somit spätestens zu diesem Zeitpunkt von der „Schieflage“ des Swap 4175. Eine Reaktion seitens der Stadt Linz blieb auf dieses Schreiben allerdings aus. 

Gegen Dr. Mayr wurde im April 2011 wegen des Verdachts des Beitrags zur Untreue ein Strafverfahren eingeleitet. Im Dezember 2013 wurde Dr. Mayr vom Landesgericht Linz frei gesprochen.

Dr. Mayr steht nach seiner eigenen Aussage auf dem Standpunkt, das höchste Bankprodukt das er kenne, sei ein Bausparvertrag.

Letzte Änderung am Mittwoch, 19 November 2014 10:40