Aug 21, 2017 Last Updated 10:10 AM, Dec 12, 2016

Wie hoch sind die Kosten für das Verfahren?

Im Zivilverfahren verursacht ein Prozesstag von neun Stunden für BAWAG P.S.K. und die Stadt Linz jeweils tarifliche Kost...

Hat die Stadt Linz nur einen Swap abgeschlossen?

Der gerichtsanhängige Swap 4175 war nicht das erste und einzige Finanztermingeschäft der Stadt Linz. Im September 2006 -...

Worum geht es beim Swap 4175?

Die Stadt Linz hatte 2005 eine Anleihe in CHF in der Höhe von 195 Mio. begeben und musste halbjährlich für diesen Betrag...

Was geschah nach dem Abschluss?

Nach anfänglicher positiver Entwicklung, aus der der Stadt Linz CHF-Erträge aus dem Swap 4175 zugeflossen sind (in den J...

Warum entschlägt sich der ehemalige Finanzdirektor…

Die Stadt Linz führt seit Februar 2012 ein Disziplinarverfahren gegen Werner Penn wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Doku...

Warum dauert das Verfahren so lange?

Die Stadt Linz hat mit zahlreichen Fristerstreckungsanträgen, sowie Ablehnungsanträgen gegen Laienrichter und Sachverstä...

Gibt es noch Chancen auf einen Vergleich?

Die BAWAG P.S.K.  ist weiterhin an einer außergerichtlichen Einigung mit der Stadt Linz interessiert, aber auch  – wenn ...

War die Stadt Linz über die Entwicklung des Swap 4…

Die Stadt Linz war laufend über die Entwicklung des Swap 4175 informiert und zum Handeln eingeladen. Es gab ab Abschluss...

Wie funktionierte Swap 4175?

Die BAWAG P.S.K. übernahm das Zinsrisiko für die Frankenanleihe bis zum sogenannten „Strike“ bei einem Kurs von 1,54 zum...

Hat die Stadt Linz den Swap nicht verstanden?

Die wechselseitigen Zahlungsverpflichtungen aus dem Swap 4175 konnten zu jedem Zeitpunkt für jedes Kursniveau errechnet ...

MMag. Dr. Johann Mayr

Freigegeben in Personen

Dr. Mayr war von November 2003 bis September 2013 Finanzstadtrat und Mitglied des Stadtsenats der Stadt Linz. Als Vorgesetzter von Mag. Penn hat Dr. Mayr den Abschluss des Swap 4175 ausdrücklich genehmigt; ihm wurde von Mag. Penn über die von der Stadt Linz abgeschlossenen Finanzderivate regelmäßig berichtet.

Im Zuge der Finanzkrise wurde auch Dr. Mayr über Restrukturierungs- und Ausstiegsangebote der BAWAG P.S.K. informiert und war auch persönlich in Gespräche eingebunden.

Dr. Mayr wurde mit einem Schreiben der BAWAG P.S.K. vom 11.11.2008, ausdrücklich auf den damals negativen Marktwert des Swap 4175 von EUR 62 Mio hingewiesen.  Dr. Mayr wusste somit spätestens zu diesem Zeitpunkt von der „Schieflage“ des Swap 4175. Eine Reaktion seitens der Stadt Linz blieb auf dieses Schreiben allerdings aus. 

Gegen Dr. Mayr wurde im April 2011 wegen des Verdachts des Beitrags zur Untreue ein Strafverfahren eingeleitet. Im Dezember 2013 wurde Dr. Mayr vom Landesgericht Linz frei gesprochen.

Dr. Mayr steht nach seiner eigenen Aussage auf dem Standpunkt, das höchste Bankprodukt das er kenne, sei ein Bausparvertrag.

Letzte Änderung am Mittwoch, 19 November 2014 10:40