Jun 23, 2017 Last Updated 10:10 AM, Dec 12, 2016

Hat die Stadt Linz nur einen Swap abgeschlossen?

Der gerichtsanhängige Swap 4175 war nicht das erste und einzige Finanztermingeschäft der Stadt Linz. Im September 2006 -...

Wieso wurde die Stadt Linz aufgefordert, Aufsichts…

"Das höchste Bankprodukt das ich kenne, ist ein Bausparvertrag oder ein Sparbuch", so verantwortete sich  Johann Mayr En...

Was geschah nach dem Abschluss?

Nach anfänglicher positiver Entwicklung, aus der der Stadt Linz CHF-Erträge aus dem Swap 4175 zugeflossen sind (in den J...

Hat die Stadt Linz den Swap nicht verstanden?

Die wechselseitigen Zahlungsverpflichtungen aus dem Swap 4175 konnten zu jedem Zeitpunkt für jedes Kursniveau errechnet ...

Wie funktionierte Swap 4175?

Die BAWAG P.S.K. übernahm das Zinsrisiko für die Frankenanleihe bis zum sogenannten „Strike“ bei einem Kurs von 1,54 zum...

Wieso wurde Bürgermeister Klaus Luger als Partei g…

Der Stadt Linz wurde vom Gericht aufgetragen,  Dokumente vorzulegen. Konkret handelt es sich  um Aufsichtsratsprotokolle...

Warum sind die anfallenden Zinsen auf die Schadens…

Die gesetzlichen Verzugszinsen betragen acht Prozent. Bei einer Schadenssumme von 417,7 Millionen Euro fallen demnach je...

War die Stadt Linz über die Entwicklung des Swap 4…

Die Stadt Linz war laufend über die Entwicklung des Swap 4175 informiert und zum Handeln eingeladen. Es gab ab Abschluss...

Wie hoch sind die Kosten für das Verfahren?

Im Zivilverfahren verursacht ein Prozesstag von neun Stunden für BAWAG P.S.K. und die Stadt Linz jeweils tarifliche Kost...

War der Swap 4175 ein marktübliches Geschäft?

Das streitgegenständliche Swap-Geschäft mit der Stadt Linz ist ein marktübliches Geschäft. Die Stadt Linz hat vor Auftr...

Jahrelang Gewinne

Freigegeben in Swap 4175

Die Stadt Linz kassierte jahrelang Zahlungen aus dem Swap 4175 (in den Jahren 2007 bis 2009 in Summe ca. CHF 10 Mio.). Der Finanzdirektor wurde hierfür sogar ausdrücklich gelobt.  Erst die Finanzkrise 2008 und insbesondere deren Nachwirkungen bereitete dem Geldsegen ein Ende. Hätte sich das Geschäft weiterhin gut entwickelt, hätte die Stadt Linz die Gewinne weiterhin anstandslos vereinnahmt. Erst nachdem sie selbst zahlungspflichtig wurde, beschloss die Stadt Linz die Zahlungen einzustellen und plötzlich die Ungültigkeit des Swap 4175 zu behaupten.

Die Stadt Linz schloss vor dem Swap 4175 mit der BAWAG P.S.K. den sogenannten Swap I ab (Swap 3976). Aus diesem Swap kassierte die Stadt Linz über 100.000 Euro und noch einmal 700.000 Euro bei der vorzeitigen Vertragsauflösung. Dieser Swap ist – wenig überraschend - nicht Gegenstand eines Gerichtsverfahrens. 

Die Stadt Linz scheint es sich also je nach Situation und Marktlage zu richten. Mit anderen Worten: Sie betreibt ein systematisches Rosinenpicken. 

Für weitere Informationen folgen Sie bitte diesem Link zu den Schriftsätzen der BAWAG P.S.K.
S 30 ff VSS 12.7.2013
S 69 ff VSS 12.7.2013

Letzte Änderung am Mittwoch, 19 November 2014 11:01
Mehr in dieser Kategorie: Marktüblichkeit »