Jahrelang Gewinne

Published in Swap 4175

Die Stadt Linz kassierte jahrelang Zahlungen aus dem Swap 4175 (in den Jahren 2007 bis 2009 in Summe ca. CHF 10 Mio.). Der Finanzdirektor wurde hierfür sogar ausdrücklich gelobt.  Erst die Finanzkrise 2008 und insbesondere deren Nachwirkungen bereitete dem Geldsegen ein Ende. Hätte sich das Geschäft weiterhin gut entwickelt, hätte die Stadt Linz die Gewinne weiterhin anstandslos vereinnahmt. Erst nachdem sie selbst zahlungspflichtig wurde, beschloss die Stadt Linz die Zahlungen einzustellen und plötzlich die Ungültigkeit des Swap 4175 zu behaupten.

Die Stadt Linz schloss vor dem Swap 4175 mit der BAWAG P.S.K. den sogenannten Swap I ab (Swap 3976). Aus diesem Swap kassierte die Stadt Linz über 100.000 Euro und noch einmal 700.000 Euro bei der vorzeitigen Vertragsauflösung. Dieser Swap ist – wenig überraschend - nicht Gegenstand eines Gerichtsverfahrens. 

Die Stadt Linz scheint es sich also je nach Situation und Marktlage zu richten. Mit anderen Worten: Sie betreibt ein systematisches Rosinenpicken. 

Für weitere Informationen folgen Sie bitte diesem Link zu den Schriftsätzen der BAWAG P.S.K.
S 30 ff VSS 12.7.2013
S 69 ff VSS 12.7.2013

Last modified on Wednesday, 19 November 2014 11:01
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