Das HG Wien weist den Ablehnungsantrag gegen den Sachverständigen der Stadt Linz ab. Es seien keine Hinweise auf eine mögliche Befangenheit des Professor Wystup gegeben. Die Stadt Linz wird dazu verurteilt, der BAWAG P.S.K EUR 30.601,50 an Verfahrenskosten zu bezahlen.

Die Stadt Linz lehnt den Sachverständigen Professor Wystup ab, obwohl sie ihn selbst vorgeschlagen hat. Als Grund für dessen Ablehnung gibt sie an, dass Professor Wystup Honorarprofessor an der Frankfurt School of Finance sei. Professor Heidorn, der ebenfalls an dieser Hochschule lehrt, hat im Strafverfahren gegen Mag. Penn und Dr. Mayr ein Gutachten verfasst, daher sei Professor Wystup befangen. Die Krux dabei: In ihrem Vorschlag hat die Stadt Linz noch extra betont, dass die Professur an der Frankfurt School of Finance eine der Qualifikationen sei, die Professor Wystup auszeichne und seine Eignung als Sachverständiger unterstreiche.

Die beiden deutschen Finanzexperten Professor Dr. Wystup und Professor Schmid werden vom Gericht zu Sachverständigen bestellt.

Mündliche Verhandlung und Zeugeneinvernahme vor dem HG Wien

Die Stadt Linz und die BAWAG P.S.K. schlagen dem Gericht eine Reihe von Experten vor, die als Sachverständige in Frage kommen. Auf den Listen beider Parteien findet sich ein gemeinsamer Name: Professor Uwe Wystup.

Mündliche Verhandlung vor dem HG Wien

Zeugeneinvernahmen am HG Wien

Zeugeneinvernahmen am HG Wien

Zeugeneinvernahmen am HG Wien

Zeugeneinvernahme von Dr. Franz Dobusch vor dem HG Wien

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